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Unsere Kooperation mit Erwachsenenbildnern in unseren östlichen Nachbarländern reicht weit zurück. In den Jahren des Kalten Krieges war dies nur unter Schwierigkeiten möglich und beschränkte sich auf einzelne Fachkontakte und gelegentlichen verbandlichen Austausch. Seit dem Zusammenbruch des Sozialismus in den Ländern des Warschauer Paktes aber hat sich diese Zusammenarbeit systematisiert und verbreitert. Inzwischen kooperieren wir mit staatlichen und nichtstaatlichen Weiterbildungspartnern in fast allen Ländern Mittel- und Osteuropas.
Anfangs der 90er Jahre stand die Erwachsenenbildung im Osten Europas noch ganz im Zeichen der Wende, heute haben sich neue Herausforderungen und Chancen aufgetan. Die Stärkung von Demokratie und politischer Teilhabe, soziale Marktwirtschaft und Stabilität, kulturelle und ethnische Einheit sind Themen, die nun stärker in den Mittelpunkt rücken. Ein wichtiges Thema ist die europäische Integration und die Begleitung der Menschen in diesem schwierigen, manchmal spannenden und oft dramatischen Prozess. Dies gilt auch für die Vernetzung der Organisationen der Weiterbildung untereinander auf lokaler wie auf regionaler und globaler Ebene. Überall ist es notwendig, die Erwachsenenbildung als einen Teilbereich des lebenslangen Lernens in der öffentlichen Verantwortung zu verankern und die dazu notwendigen budgetären und gesetzgeberischen Schritte einzufordern und zu überwachen.
Den aktuellen Entwicklungen folgend haben wir unsere Arbeitsschwerpunkte im Osten Europas in drei
regionale Projekte gebündelt:
(Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Slowakische Republik, Tschechische Republik, Ungarn)
Zielgruppe der Arbeit sind Kursleitende, Organisatorinnen und Organisatoren der Erwachsenenbildung,
Wissenschaftliche Fachkräfte und politische Entscheidungsträger, Dachverbände der Erwachsenenbildung, aber auch die Teilnehmenden an Fort- und Weiterbildungskursen.