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Bosnien und Herzegowina – Unsere Projekte

Unser Projektbüro in Bosnien und Herzegowina:

Projektleiter: Emir Avdagic
Anschrift: dvv international - DOO
Branilaca Sarajeva 24/2, 71000 Sarajevo
Tel.: +387-33-552291
Fax: +387-33-552290
E-mail: avdagic@dvv-international.ba
www.dvv-soe.org

Ansprechpartnerin im dvv international in Bonn

Dr. Beate Schmidt-Behlau
E-mail: schmidt-behlau@dvv-international.de

Seit 2000 unterstützt dvv international den Wiederaufbau der durch den Bürgerkrieg fast völlig zerstörten, einst renommierten bosnischen Erwachsenenbildung. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist bis heute die Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung der Partner, die teilweise an traditionelle Strukturen anknüpfen, zum großen Teil aber Neugründungen sind:

  • Unterstützung von Austausch und Vernetzungsbemühungen der vereinzelten EB-Träger aus unterschiedlichen Landesteilen durch gemeinsame Veranstaltungen, Festivals (u.a. jährliche EB-Tage) und Publikationen (u.a. Fachzeitschrift für EB)
  • Fortbildungen für leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Partnereinrichtungen in Management und neuen Entwicklungen der EB
  • Beratung und Lobbyarbeit mit und bei staatlichen Stellen in den noch immer stark zersplitterten Strukturen.

Noch immer leiden weite Bevölkerungsgruppen an ihrer mangelhaften Konkurrenzfähigkeit auf dem lokalen und internationalen Arbeitsmarkt. Das Projekt unterstützt daher eine Reihe von Initiativen, die angepasste und praxisrelevante Angebote der beruflichen Bildung machen. Eine zunehmende Bedeutung kommt dabei der Einhaltung europäischer Standards und der Anwendung europaweit gültiger Zertifizierungssysteme, etwa im Bereich der Sprachen oder der EDV zu. Das Projekt kann hier auf Erfahrungen und Entwicklungen der deutschen Volkshochschulen zurückgreifen.

In kaum einem Land der Region ist es wohl so wichtig, die Instrumente der EB zu Versöhnung und Verständigung unter den lange verfeindeten Bevölkerungsgruppen einzusetzen. Das Projekt nutzt hierzu vor allem die in der Region entwickelten Instrumente zur Geschichtsaufarbeitung und zum interkulturellen Dialog. Zielgruppen der Maßnahmen sind neben Lehrer/innen Student/innen und Multiplikator/innen der Erwachsenenbildung.

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