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Projektleiter: Ramadan Aliu
Anschrift: Gesellschaft – ARrK (dvv international)
Str. “Bulevard Bill Clinton” Nr. 36
10 000 Prishtina
Tel./Fax: +381-38-226 133
E-mail: raliu@arrk-ks.net; office@arrk-ks.net
http://www.inebis.org/
Dr. Beate Schmidt-Behlau
E-mail: schmidt-behlau@dvv-international.de
dvv international ist seit 2004 mit einem Projektbüro im Kosovo vertreten. Auch nach der Erklärung seiner Unabhängigkeit ist das Land weiter von tiefen politischen und ökonomischen Krisen geprägt. Die ethnischen Spannungen, eine hohe Arbeitslosigkeit und mangelnde Perspektiven bilden eine erhebliche Hypothek für die Entwicklung des Landes.
Auch die Erwachsenenbildung hat noch unter den Auswirkungen des langen Bürgerkrieges und der prekären wirtschaftlichen Situation zu leiden. Dies ist umso bedauerlicher, als dass gerade EB etwa durch arbeitsmarktgerechte Qualifizierungsmaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung leisten kann.
Das Projekt konzentriert sich auf die Förderung kosovarischer Partnerstrukturen und ihrer Angebote:
Noch immer wandert ein erheblicher Teil der kosovarischen Arbeitskräfte als Migranten zumindest zeitweilig aus. Es ist daher von besonderer Bedeutung, die einheimischen Anbieter zu befähigen, europaweit anerkannte Zertifizierungssystem und Standards anzubieten. dvv international unterstützt hier Initiativen im Bereich EDV und Business Skills.
Auch die Integration der kosovarischen Erwaschenenbildung in europäische und internationale Zusammenhänge ist ein Förderschwerpunkt. Neben der Teilnahme an Konferenzen wird hier auch die Mitgliedschaft in internationalen Dachverbänden unterstützt.
Sowohl unter den Entscheidungsträgern als auch in der Bevölkerung ist das Bewusstsein für die Bedeutung des Lebenslangen Lernens eher schwach ausgeprägt. dvv international unterstützt daher das kosovarische Lernfest als zentrale jährliche Veranstaltung zur Präsentation der Erwachsenenbildung. Darüber hinaus informieren Fachpublikationen und Periodika über neuste Entwicklungen in der EB, regelmäßige Veröffentlichungen versuchen der Bevölkerung einen Überblick über die verwirrende Angebotsstruktur zu vermitteln.
Kosovarische Vertreter nehmen schließlich auch regelmäßig an den Aktivitäten der regionalen Netzwerke zur interkulturellen Bildung und zur Geschichtsaufarbeitung teil. Diese Erfahrungen werden für die Implementierung entsprechender Angebote auf nationaler Ebene genutzt.