Projekt EduMap bringt benachteiligte Erwachsene und Bildungsanbieter zusammen

In dem EU-Projekt EduMap analysiert eine Expertengruppe, wie Anbieter diese Zielgruppe bisher erreichen. Eine neue Software soll dazu beitragen, dass Bildungsinstitutionen und Interessenten künftig schneller zueinander finden.

Es ist ein weltweites Problem: Viele Menschen haben in ihrer Kindheit und Jugend keine ausreichende Bildung erhalten, und manche von ihnen bekommen auch als Erwachsene nicht mit, dass sie eine zweite Chance hätten. In dem neuen EU-Projekt EduMap untersucht eine internationale Expertengruppe, wie die Erwachsenenbildung diese benachteiligte Gruppe bisher erreicht und welche Defizite es bei der Vermittlung von Bildungsmöglichkeiten noch gibt.

DVV International ist beteiligt und zeigt unter anderem mit Beispielen aus eigener Projektarbeit im In- und Ausland, wie das gelingen kann. Die anderen Projektpartner sind Hochschulen in der Türkei, Finnland, Estland, Griechenland, Ungarn und Großbritannien.

Die Forscherinnen und Forscher analysieren nicht nur die aktuelle Situation, sondern wollen auch helfen, Kommunikationsdefizite zu beheben: Eine neue Software soll es den Bildungseinrichtungen künftig erleichtern, Erwachsene mit Nachholbedarf besser zu erreichen. EduMap wird aus Mitteln des EU-Forschungsprogramms Horizon 2020 finanziert.

Genauere Informationen finden Sie auf den Seiten der Universität Tampere, die das Projekt koordiniert.

DVV International

Weltweit

DVV International arbeitet mit mehr als 200 Partnern in über 30 Ländern.

Zur interaktiven Weltkarte