Der neue Newsletter von DVV International – Grußwort des Leiters

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

als global aktive Fachorganisation für Erwachsenenbildung und Entwicklung liegen uns der Ausbau unseres weltweiten Netzwerkes und gemeinsames Lernen durch Begegnung, Austausch und Reflektion der Menschen sehr am Herzen. Dass dies in der aktuellen Corona-Pandemie nur eingeschränkt möglich ist, ist uns allen bewusst. Dennoch möchten wir einen Beitrag zu einem fruchtbaren Austausch im digitalen Raum leisten. In diesem Sinne freuen wir uns, Ihnen heute den ersten digitalen Newsletter der Zentrale von DVV International zu übermitteln, der ab sofort regelmäßig erscheinen wird. Der Newsletter informiert über Neuigkeiten in der globalen Erwachsenenbildungsszene, berichtet über zentrale Arbeitsansätze des Instituts in Bonn sowie unserer Auslandsbüros und Partner in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika. Wir möchten dieses Format nutzen, um gut bekannte und neue Zielgruppen zu erreichen, die in der internationalen Erwachsenenbildung und Entwicklungszusammenarbeit aktiv sind oder sich dafür interessieren. Neben der Information einer breiten Fachöffentlichkeit soll der Newsletter auch verschiedene Akteure untereinander vernetzen. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie zu einem Beitrag mehr Informationen erhalten möchten (Email an die Redaktion).

Die Corona-Pandemie hat uns alle vor neue Herausforderungen gestellt. Die temporäre Einschränkung der Mobilität und die Verlegung der Bildungsmaßnahmen in den digitalen Raum bringen methodisch-didaktische Neuüberlegungen innerhalb der Erwachsenenbildung mit sich. Der Digitalisierungsschub birgt aber auch Chancen, denn es können deutlich mehr Menschen erreicht und eingebunden werden. Die Reichweite der Maßnahmen wird nicht mehr durch den geografischen Raum, sondern vielmehr durch die Sprachkenntnisse und die IT-Ausstattung jedes Einzelnen begrenzt. Hierbei zeigen sich jedoch auch Grenzen der Interaktion und Beteiligung, nicht zuletzt da die Menschen in vielen Arbeitsregionen des Instituts noch nicht über ausreichenden Zugang zum Internet und technischen Geräten verfügen. Daher sind wir in den letzten Monaten auch auf Radio- und Fernsehformate ausgewichen, um die besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen zu erreichen. Wie wir und unsere Partner auf die Corona-Krise reagieren, finden Sie im Beitrag unseres stellvertretenden Institutsleiters Uwe Gartenschlaeger

Auf der globalen Ebene wirft die im Jahr 2022 stattfindende siebte Weltkonferenz für Erwachsenenbildung (CONFINTEA VII) ihre Schatten voraus. Wir sind aktiv darum bemüht, den bereits laufenden Konsultationsprozess zu unterstützen und eine breite Beteiligung der Zivilgesellschaft zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang danken wir für den Gastbeitrag von Werner Mauch vom Institut für lebenslanges Lernen der UNESCO (UIL), welches die Konferenz in Marokko organisieren wird. Weitere Artikel unseres ersten Newsletter berichten über Ergebnisse und Wirkungen der Alphabetisierungsarbeit unseres langjährigen Partners ANAFAE in Afghanistan und über einen Wettbewerb-Marathon in Usbekistan zur Motivation und Unterstützung der Erwachsenenbildungsakteure in Zeiten von Corona. Im Interview mit der zivilgesellschaftlichen Vertreterin Nina Kekuh aus Belarus gehen wir auf einen unserer weltweiten Arbeitsschwerpunkte ein; Bildung in Gefängnissen. In einem weiteren Beitrag zeigen wir auf, wie wir gemeinsam mit unserem türkischen Partner beraberce Erinnerungsarbeit und Demokratiebildung in Zeiten von Corona organisieren.  

Liebe Leserinnen und Leser! Kommen Sie gut durch die Krise, bleiben uns verbunden und verbreiten bitte diesen Newsletter in Ihrem Netzwerk.

Herzliche Grüße,

Christoph Jost

Leiter DVV International

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