Südliches Afrika

Das Engagement von DVV International in der Region Südliches Afrika begann 1990 mit einem Länderbüro in Lesotho, es folgten im Jahr 1995 Angola und 1998 Südafrika. Bis 2016 wurden die Programme in Südafrika, Mosambik und Simbabwe vom Regionalbüro in Harare aus gesteuert. Derzeit umfasst das Regionalprogramm die Länder Südafrika und Mosambik, eine Ausweitung in ein drittes Land wird vorbereitet.

In den beiden Ländern engagiert sich DVV International für die Entwicklung der Erwachsenenbildungssysteme, die insbesondere bildungsferne Jugendliche und junge Erwachsene erreichen. Diese Zielgruppen, allgemein im Alter von 16 bis 35 Jahren, werden in diesem Kontext NEETs genannt („Not in Education, Employment and Training“).

DVV International fördert Pilotprojekte, die durch Bedarfsorientierung und innovative Ansätze überzeugen und damit auch Einfluss auf die bildungspolitischen Rahmenbedingungen haben. Dies wird begleitet durch die Entwicklung und Stärkung der Kompetenzen von staatlichen und nicht-staatlichen Partnerorganisationen. 

Je nach Land, Bedarfen und Zielgruppen reicht das Angebotsspektrum von der Querschnittsaufgabe Alphabetisierung zu non-formaler beruflicher Basisqualifizierung, Fortbildungen zu kooperativen wirtschaftlichen Vorhaben, „Popular Education“ und  „Community Learning“.

Ein Austausch zwischen den Ländern des Südlichen Afrikas sowie anderen Ländern und Regionen in Afrika findet zu Themen wie Gemeindelernzentren, Gender, non-formaler beruflicher Bildung sowie der von Paolo Freire inspirierten REFLECT-Methode (Regenerated Freirian Literacy through Empowering Community Techniques) statt.