Grüne Start-ups – neue Perspektiven für benachteiligte Jugendliche in Ecuador

DVV International startet Projekt „Los geht's! Stärkung der Kompetenzen junger Menschen und indigener Gemeinschaften im nördlichen Amazonasgebiet Ecuadors”.

Bereits seit Jahren engagieren sich DVV International und FUNDER in der Bildungsarbeit mit benachteiligten Jugendlichen. Hier stellen Jugendliche aus einem gemeinsamen Projekt ihre Produktideen auf einer Messe vor

Mit Unterstützung der Sternsinger und gemeinsam mit seinem langjährigen Partner FUNDER startet DVV International das Projekt „Los geht's! Stärkung der Kompetenzen junger Menschen und indigener Gemeinschaften im nördlichen Amazonasgebiet Ecuadors”.

Das Projekt ist in der entlegenen Provinz Sucumbíos im Grenzgebiet zu Kolumbien angesiedelt. Die Region ist gekennzeichnet durch einen eklatanten Mangel an öffentlichen Dienstleistungen (Bildung, Gesundheit, Justiz), eine Zunahme von Konflikten aufgrund von Migrationsbewegungen sowie Gewalt und Kriminalität im Zusammenhang mit Drogenhandel. Hinzu kommen Umweltprobleme wie die Verschmutzung des Amazonas, illegaler Bergbau und Ölförderung. Insbesondere unter der indigenen Bevölkerung gibt es eine große Zahl junger Menschen, die weder studieren noch arbeiten, in prekären Verhältnissen leben und keinen Zugang zu Bildungsmöglichkeiten haben. Infolgedessen wächst das latente Problem einer wirtschaftlich inaktiven Bevölkerung mit dem Risiko der sozialen Ausgrenzung und kulturellen Diskriminierung.

Um einen Beitrag zur Bekämpfung dieser Probleme zu leisten, werden im Rahmen des Projekts in den indigenen Gemeinden durch aufsuchende Bildungsarbeit transformative Bildungsangebote in den Bereichen Soft Skills, Persönlichkeitsentwicklung und Berufsbildung für Jugendliche umgesetzt. Die Jugendlichen sollen dazu ermutigt werden, ihre eigenen Kompetenzen zu entdecken, sich ein nachhaltiges Lebensprojekt aufzubauen und durch die Entwicklung von grünen und gendersensiblen Geschäftsideen und ehrenamtlichen Projekten die nachhaltige Entwicklung ihrer Gemeinden voranzutreiben.

Als flankierende Maßnahme werden Lehrkräfte ausgebildet, die den lebensverändernden Aspekt transformativer Bildung in den Mittelpunkt stellen und integrative, offene und wertschätzende Lernumgebungen schaffen, die frei von Diskriminierung sind. Zusätzlich werden Begegnungsräume innerhalb der Gemeinden geschaffen, in denen die Teilnehmenden der Bildungsprogramme mit Mitgliedern ihrer Gemeinden aktuelle Herausforderung in den Bereichen Gender, Diskriminierung, Arbeit, Umweltschutz etc. diskutieren und gemeinsam Lösungen entwickeln.

Das Projekt ist ein wichtiger Baustein für eine an den Bedürfnissen vulnerabler Zielgruppen und der Umwelt ausgerichteten Armutsbekämpfung und zeigt das Potential transformativer Bildung für die Entwicklung von Einzelpersonen und Gemeinden.

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